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Bildung ist ein zentrales Gut unserer Gesellschaft. Spätestens seit der PISA-Studie vor zehn Jahren haben Politiker begriffen, wie wichtig die Förderung jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin ist. Allerdings richten sie ihren Blick dabei immer noch ausschließlich auf die staatlichen bzw. staatlich geförderten Bildungsinstitutionen. Dabei haben sich Nachhilfeinstitute als unterstützender Bildungszweig bereits seit mehreren Jahrzehnten neben diesen Einrichtungen entwickelt.
Nachhilfeinstitute leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, dass Bildung gelingt. Immerhin gehen Studien davon aus, dass ein Viertel aller Schüler eines Jahrgangs Nachhilfe in Anspruch nimmt. Im Einzelunterricht oder in kleinen Gruppen können diese Institute oftmals individueller auf die Anforderungen, die ein Schüler mitbringt, eingehen. Nachhilfeinstitute können schon aufgrund ihrer Struktur flexibler agieren als Schulen, auch wenn diese das oftmals wollten.
Trotzdem werden Nachhilfeinstitute oft als Konkurrenz angesehen. Dieser private Bildungsbereich für Schüler ist, obwohl Nachhilfeinstitute schon seit über 40 Jahren existieren und Nachhilfe erteilt wird, seit es Schüler gibt, noch immer nicht anerkannt. Den Inhabern wird vielmehr unterstellt, nur vom Profit und nicht vom Schüler her zu denken.
Der Bundesverband inhabergeführter Nachhilfeschulen möchte diese Sichtweise zurechtrücken und sich dafür einsetzen, dass die außerschulische Lernförderung die Akzeptanz in der Gesellschaft findet, die ihr zusteht.
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